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1. Wir suchen und ebnen Wege, damit Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben – so wie andere Menschen auch – teilhaben können

Gemeinsam setzen wir Maßstäbe und entwickeln Zukunftsperspektiven!

Wir wollen auch traditionelle Denkschemata und von der Gesellschaft akzeptierte Barrieren durchbrechen, um eine individuelle Lebensqualität für Menschen mit Behinderung zu erreichen und zu sichern.

Wir setzen auf die Größe der/s Einzelnen, um gemeinsame Wege begehen zu können.

2. Wir sind ein Non-Profit-Unternehmen der Steirischen Vereinigung für Menschen mit Behinderung

Mosaik ist ein sozialwirtschaftliches Unternehmen und nicht auf Gewinn ausgerichtet. Wir sind uns des sozialen Auftrages bewusst ebenso wie der Tatsache, dass das gesamte Unternehmen wirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten unterliegt.

Die Leistungen der öffentlichen Hand sind sehr begrenzt und stehen daher nicht im erforderlichen Ausmaß zur Verfügung. Deren Einsatz erfolgt nach Kriterien der öffentlichen Hand.

Auf Grund einer unterschiedlichen Position zur freien Wirtschaft, die sich aus den Komponenten "sozialer Auftrag", "Vorgaben der öffentlichen Hand" und "Erwartung der Gesellschaft" ergibt, müssen besondere Instrumentarien und Strategien entwickelt werden:

  • Wir verwenden die uns zur Verfügung gestellten Mittel zur Erreichung unserer Ziele nach streng wirtschaftlichen Gesichtspunkten.
  • Wir sind uns der schwierigen Zieloperationalisierung und Nutzenmessung bewusst, wofür wir entsprechende Instrumentarien entwickeln und bereitstellen.
  • Wir bemühen uns um unterschiedliche Finanzierungen wie Projektförderungen, Kostenbeiträge, Subventionen oder Spenden. Dazu gehört ein bewusstes Auftreten und Sichtbarmachen unserer Leistungen.
  • Weiters gehört es zu den Aufgaben von Mosaik, "Gewinn" im Sinne von Wohlergehen für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige zu erwirtschaften.

Die STVMB - Steirische Vereinigung für Menschen mit Behinderung ist Alleineigentümer und damit alleiniger Gesellschafter der GmbH.

3. Wir arbeiten mit einem ganzheitlichen Ansatz und achten stets den Menschen als Person. Wir entwickeln und realisieren Dienstleistungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung und bemühen uns um eine sinnvolle Vernetzung unserer Leistungen

Ganzheitlicher Ansatz heißt:

  • Wir achten die Einheit von Körper, Geist und Seele.
  • Wir sehen den Menschen nicht isoliert, sondern in seinem Umfeld.
  • Wir legen Wert auf sinnorientiertes Arbeiten unter Berücksichtigung aller Lebensbereiche: das heißt, der Sinn des Tuns und der Bezug zwischen Handlungen und deren Auswirkungen sollen erfasst werden.

Die Mosaik GmbH bietet folgende Dienstleistungen:

  • Betreuung und Begleitung
  • Förderung
  • Beratung
  • Therapie
  • Beschäftigung und Hilfe zur beruflichen Eingliederung

Die Dienstleistungen werden erbracht in den Bereichen:

  • Heilpädagogischer Kindergarten
  • Schulheim
  • Ambulatorium
  • Wohnen
  • Tagesstätten und Werkstätten
  • Teilhabe an Beschäftigung
  • Mobile Dienste (Interdisziplinäre Frühförderung, Familienentlastungsdienst, Wohnassistenz und mobile sozialpsychiatrische Betreuung)
  • Beratungsstelle "Bunte Rampe"
  • Bibliothek

Vernetzung der Leistung:

In einem zersplitterten und oft unübersichtlichen Gesundheits-, Bildungs- und Sozialsystem bemühen wir uns um einfache und klientInnenfreundliche Lösungen.

Die sinnvolle Abstimmung der Dienstleistungen wird gewährleistet durch:

  • interdisziplinäres Arbeiten in den einzelnen Bereichen
  • Verknüpfung aller Mosaik-Bereiche miteinander und Kooperation mit anderen, außerhalb von Mosaik liegenden Einrichtungen

4. Der Mensch mit Behinderung steht im Mittelpunkt all unserer Bemühungen und Aktivitäten

Wir sind bestrebt, den Menschen mit Behinderung in seiner Individualität, in seiner Einzigartigkeit und mit den daraus resultierenden Bedürfnissen wahrzunehmen.

Jeder Mensch ist in seine Herkunftsfamilie eingebettet. Dies hat bedeutenden Einfluss auf die individuellen Möglichkeiten und Begrenzungen in und außerhalb unserer Institution und wird von den MitarbeiterInnen sensibel gehandhabt.

  • Der Alltag verlangt sowohl von den KlientInnen als auch von den MitarbeiterInnen ein hohes Maß an Flexibilität. Da sich die Bedürfnisse ständig ändern und man mit jeder/m Klientln mit neuen Bedürfnissen konfrontiert wird, wird die Bereitschaft verlangt, ständig Neues dazuzulernen.
  • Es ist wichtig, auf die Bedürfnisse der KlientInnen zu achten. Hierin liegt unser Auftrag als MitarbeiterInnen von Mosaik. Auf der anderen Seite sind wir mit begrenzten (zeitlichen) Ressourcen konfrontiert. Je stärker man also auf die einzelnen KlientInnen eingeht, desto eher kommt es zu Grenzüberschreitungen.

Grundlegendes Akzeptieren und Wertschätzen des Menschen mit Behinderung schafft eine zwischenmenschliche Beziehung, in der genau wahrgenommen, zutreffend verstanden und konstruktiv gelernt werden kann.

Gelungene Kommunikation findet statt, wenn mein Gegenüber versteht, was ich ihr/m mitteilen will. Die Komplexität und Schwierigkeit gelungener Kommunikation ist in Anbetracht der vielen täglichen Missverständnisse unbestritten. Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung müssen zudem häufig andere Kommunikationsmöglichkeiten als die Sprache nützen. Speziell nonverbale und paraverbale Mitteilungen müssen entsprechend erkannt und entschlüsselt werden.

5. Wir achten die Würde des Menschen. Um Menschen in eine größtmögliche Unabhängigkeit führen und begleiten zu können, bauen wir auf drei grundlegende Elemente:

1. Vertrauen durch offenen Umgang miteinander

2. Sicherheit und Verlässlichkeit

3. Freiheit zur eigenen Kompetenz, da jeder Spielraum zur persönlichen Entfaltung braucht.

Obwohl von Geburt und in der Entwicklung keineswegs gleichartig, sind alle Menschen gleichartig und gleichberechtigt in Hinblick auf ein würdiges und glückliches Leben.

Wir sehen den Menschen mit Behinderung als Menschen, der einerseits wie jeder andere seine Rechte besitzt und anderseits seine eigene Verantwortung wahrnehmen muss. Die Würde des Menschen nimmt einen zentralen Stellenwert ein.
Dabei treffen wir keine Unterscheidung, ob es sich um einen Menschen mit Behinderung, seine Angehörigen, die KollegInnen oder um eine außenstehende Person handelt. Das Erreichen größtmöglicher Selbständigkeit ist eines unserer Ziele. Auch dies gilt sinngemäß für alle Personen.
Persönliche Nähe ist eine wichtige Voraussetzung, um Entwicklung zu ermöglichen. Durch ein Klima des Vertrauens schaffen wir die Basis für jede persönliche Entwicklung.

Jeder Mensch braucht Sicherheit – Sicherheit in der Begleitung und/oder in der Führung des Kindes, der Eltern, der MitarbeiterInnen. Wir sind überzeugt, dass kreatives und engagiertes Arbeiten mit Menschen nur dann effektiv ist, wenn über Vertrauen und Klarheit diese Sicherheit für alle Beteiligten gegeben ist.

Jeder Mensch benötigt Spielraum, um sich entfalten zu können. Da ein zu groß bemessener Freiraum zu Unsicherheiten führen, ein zu kleiner hingegen die persönliche Entwicklung hemmen kann, achten wir darauf, diesen Spielraum immer wieder neu zu definieren.

6. Die Leitidee unserer Arbeit ist das Prinzip der Normalisierung:

Menschen mit geistigen, körperlichen oder seelischen Beeinträchtigungen sollen ein Leben führen können, das dem ihrer nicht beeinträchtigten Mitmenschen entspricht.

Wir fördern die Verwirklichung des Normalisierungsprinzips in den eigenen Einrichtungen und setzen uns für diese Forderung in der Öffentlichkeit ein.

Diese Gedanken sollen die Leitidee für unsere medizinische, pädagogische, psychologische, soziale und politische Tätigkeit sein. Wir orientieren uns an den Ausführungen von Bengt Nirje, Burt Perrin und Walter Thimm:

Normaler Tagesablauf

Der gesamte Tagesrhythmus ist dem altersgleicher Menschen ohne Behinderung anzupassen.

Normaler Wochenablauf

Eine klare Trennung von Schule/Arbeit, Freizeit und Wohnen, wie das bei den meisten Menschen der Fall ist.

Normaler Jahresrhythmus

Ferien, Verreisen, Besuche, Familienfeiern: solche im Jahresverlauf wiederkehrenden Ereignisse sollen stattfinden.

Normaler Lebensablauf

Angebote und Behandlung sollen klar auf das jeweilige Lebensalter bezogen sein.

Normaler Respekt

Respektieren von Bedürfnissen: Entscheidungen und Willensäußerungen von Menschen mit Behinderung sind nicht nur zur Kenntnis zu nehmen, sondern auch zu berücksichtigen.

Kontakte zwischen den Geschlechtern

Menschen mit Behinderung sind Jungen und Mädchen, Männer und Frauen mit Bedürfnissen nach (anders)geschlechtlichen Kontakten. Diese sind ihnen zu ermöglichen.

Normaler wirtschaftlicher Standard

Dieser ist im Rahmen der sozialpolitischen Gesetzgebung sicherzustellen.

Normale Umweltbedingungen

Standards von Einrichtungen: in Hinblick auf Größe, Lage, Ausstattung usw. sind solche Maßstäbe anzuwenden, wie man sie sonst auch für angemessen hält.

Wir setzen uns unter anderem ein für:

  • Unterstütztes Wohnen und Tagesbeschäftigung als getrennte Leistungen der Behindertenhilfe
  • Alternative Angebote neben den Tagesstätten/Werkstätten
  • Familiennahe interdisziplinäre Angebote im Kleinkind- und Schulalter inklusive Familienentlastung
  • Mehr Integrationsgruppen in regionalen Kindergärten
  • Reduzierung von Gruppengrößen in allen Wohnbereichen
  • Unterstützung von Einzel - und Paarwohnen für Erwachsene mit Betreuungsbedarf
  • Forderung nach Grundsicherung, Pension ohne Versicherungszeiten, ausreichende Sozialhilfe oder Entlohnung aus allen Beschäftigungen
  • Finanzierung ausreichender Assistenzdienste
  • Zugang zu Therapie und Rehabilitationsmaßnahmen im Rahmen des Gesundheitssystems zu den üblichen Konditionen (ärztl. Verordnung)
  • Neuerrichtung kleiner gemeinwesenintegrierter Wohnformen
  • Zugang zu Jugendwohlfahrtseinrichtungen auch für Kinder und Jugendliche mit Behinderung, wenn solche Maßnahmen notwendig sind

7. Wir sehen Integration primär als gesellschaftspolitischen Auftrag. In unserer täglichen Arbeit setzen wir integrative Schritte, um die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu erweitern.

Mit Integration sind alle Maßnahmen gemeint, die eine möglichst unkomplizierte Teilnahme nvon Menschen am Leben in der Gemeinschaft zum Ziel haben (nach Dybwad 1974).

Mosaik sieht in Integration ein Prinzip, das die Richtung und Handlungsweisen der einzelnen Bereiche (z.B bei Konzeptentwicklungen, Aufnahmen, Teilnahme am öffentlichen Leben, Beruf, Wohnen, Freizeitgestaltung uam.) bestimmt.

Die Bezeichnung "Integration" entstammt als soziologischer Begriff der Sozialisationsforschung. Sozialisation wird verstanden als Prozess des Hineinwachsens eines Individuums in die es umgebenden Sozialsysteme ( Lernen von Normen, Rollen, durch Interaktionen...). Integration meint dabei das Platz Nehmen und Platz Bekommen in gesellschaftlichen Gruppen, aber auch die Einwanderung der Gesellschaft in das Subjekt, was zu einer Identitätsbildung mit der Gesellschaft führt (auch Personalisation genannt).

In der Theorie erfolgt die Unterteilung in:

  • physische Integration: räumliche Nähe, direkter Kontakt, die Gesellschaft nimmt Menschen mit Behinderung zur Kenntnis,...
  • funktionale Integration: Möglichkeit der Teilnahme am öffentlichen Leben, gemeinsame Nutzung der Ressourcen (Büchereien, Freizeiteinrichtungen, öffentliche Verkehrsmittel,...)
  • soziale oder gesellschaftliche Integration: Voraussetzungen sind Kommunikation, Lernen von Normen und Rollen, Verständnis und Wille zum Zusammenleben (nach Thesing 1998 )

Das umfassende und vielschichtige Prinzip "Integration" zeigt daher die Richtung des Handelns an und hat die Funktion einer Handlungsanweisung für BetreuerInnen, Träger, PolitikerInnen und ist somit als gesellschaftspolitischer Auftrag zu sehen.

8. Wir tragen dazu bei, Menschen mit Behinderung eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen. Wir nehmen die Interessen der Betroffenen ernst und helfen ihnen, ihre Ansprüche zu verwirklichen.

Wir sehen Selbstbestimmung als einen lebenslangen Prozess, den alle Menschen durchlaufen.

Dieser ist gekennzeichnet durch die schrittweise Entwicklung von Fremdbestimmung hin zu Selbstbestimmung.

Jedoch ist Selbstbestimmung etwas anderes als Selbständigkeit.
Selbstbestimmung meint, auf die Interessen des Betroffenen einzugehen und seine Ansprüche zu verwirklichen, unabhängig davon, ob diese im Interesse des Betreuungspersonals bzw. der Einrichtung stehen oder nicht. Selbständigkeit hingegen kann als Wunsch der einzelnen BetreuerInnen gesehen werden, sich selbst zu verwirklichen, indem sie jemandem etwas beibringen möchten, das dieser (noch) nicht kann.

Selbstbestimmung heißt, Verantwortung für Entscheidungen tragen zu dürfen.

Verantwortung für etwas zu tragen, ist auch Menschen mit Behinderung zumutbar. So entbindet Behinderung per se niemanden seiner Verantwortung.

Und: Selbstbestimmung will gelernt sein.

Dabei gilt es, den Lernprozess (sich verstärkt selbst zu bestimmen und Entscheidungen zu treffen) nicht zu verhindern. Eine Grundvoraussetzung für die persönliche Entwicklung stellt das Vorhandensein individueller Wahlmöglichkeiten dar. Routine oder Unachtsamkeit führen immer wieder zu einem Beschneiden der Wahlmöglichkeiten.

Dann darf Selbstbestimmung zuweilen auch schwierig sein.

Dieser Umstand betrifft grundsätzlich alle Menschen nach dem Motto "Wer die Wahl hat, hat die Qual". Selbst zu bestimmen heißt, auszuwählen und Entscheidungen zu treffen, Voraussetzung dafür ist allerdings zunächst einmal die Wahrnehmung der eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Und die sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst.

Voraussetzung für Selbstbestimmung ist gelungene Kommunikation.

Individuelle Wünsche und Vorlieben müssen mitgeteilt werden. Dabei gilt es, das gesamte Spektrum an Kommunikationsmöglichkeiten auszuloten (verbal wie nonverbal).

Neben einer größtmöglichen Beteiligung am Alltagsleben bedeutet Selbstbestimmung auch die Sicherung des Privatbereiches und der Intimsphäre sowie die Sicherung von Grundbedürfnissen (Geld, Rechte, Kommunikation usw).

Und zu guter Letzt. Selbstbestimmung bedeutet, dem Betroffenen sein Schicksal zuzumuten.

Gefühle wie Mitleid, Traurigkeit oder Schuld führen mitunter dazu, dass HelferInnen den tatsächlichen Hilfebedarf nicht entsprechend wahrnehmen. So gilt es, eine mögliche Für-Sorge aufzugeben zugunsten gewünschter Hilfeleistung.

9. Allen Mosaik-Bereichen gemeinsam ist die große Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung, der bewusste Umgang mit Qualität und das planungsbewusste und zielorientierte Vorgehen.

Teamorientiertes Zusammenwirken, die offene Kommunikation und die permanente Personalentwicklung sichern die Qualität der täglichen Arbeit.

  • Die Qualität unserer Dienstleistungen hat in Mosaik einen hohen Stellenwert. Wir bemühen uns, Qualität spürbar und erlebbar zu machen. Jede/r fühlt sich persönlich für die Qualität seiner Arbeitsergebnisse verantwortlich. Wir verfolgen damit den größtmöglichen Nutzen für Menschen mit Behinderung, den größtmöglichen Nutzen für das System Mosaik, aber auch den größtmöglichen Nutzen für uns selbst.
  • Die funktionsgerechte Ausstattung (wie z.B. Rollstuhlgängigkeit) aller Einrichtungen besitzt große Priorität und ist immer darauf ausgerichtet, die Selbständigkeit der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderung zu optimieren.

Teams sind die Eckpfeiler unserer Organisationsstruktur

Basis ist eine flache und kompetente Organisationsstruktur mit klaren Abläufen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten: Geschäftsführung - Kernteam - BereichsleiterInnen - EinrichtungsleiterInnen - TeamleiterInnen - Teams.

Diese Organisationsstrukturen verstehen wir als Energiekanäle und diese sollen eigenverantwortliches Handeln ermöglichen. das heißt auch, dass jede Einrichtung in ihrem Wirken eine autonome Einrichtung ist. Das Zusammenspiel wird als Netzwerk und nicht als Hierarchie verstanden. Daher sind beispielsweise Arbeitsgruppen quer durch alle Ebene besetzt. Im täglichen Zusammenspiel gilt es nicht, an der Größe gemessen zu werden, sondern im Verhalten wie ein kleiner Betrieb zu bleiben.

Ständige Bemühungen um die Verbesserung der Organisationsform haben immer zum Ziel, die Flexibilität zu erhöhen, Engagement zu schaffen, den Kontakt zwischen der Basis und den Führungsebenen zu gewährleisten und Unternehmensgeist sowie Kreativität zu fördern.

  • Zur Erfüllung unserer Aufgaben und Erreichung unserer Ziele vertrauen wir auf Teamarbeit.
  • In den Betreuungsteams, in Arbeitsgruppen und in Führungskreisen hat guter Teamgeist hohen Stellenwert.
  • Gruppen– und Teamarbeit wird ständig und systematisch genutzt, um den Menschen mit Behinderung zu unterstützen.
  • Teamarbeit wird im Unternehmen konsequent gefordert und gefördert.
  • Ressourcen für Teamarbeit werden gezielt bereitgestellt, die dem Menschen mit Behinderung im weitesten Sinne zugutekommen.
  • Jedes Teammitglied trägt nach ihren/seinen Möglichkeiten bei, unser gemeinsames Ziel zu erreichen. Jede/r Einzelne ist sich der eigenen Kompetenz und Rolle bewusst. Dies gilt für die einzelnen MitarbeiterInnen, aber auch für jede einzelne Einrichtung.
  • Wir sind überzeugt, durch das multiprofessionelle Zusammenspiel verschiedener Kompetenzen gute Synergieeffekte für unsere interdisziplinäre Zusammenarbeit zu erreichen. In diesem Sinne arbeitet jedes Team nach dem Gesichtspunkt des gesunden Menschenverstandes mit Blick auf den Nutzen für die Menschen mit Behinderung und nicht primär nach dem Gesichtpunkt formaler Zuständigkeiten zusammen.
  • Geschäftsführung und BereichsleiterInnen: Entscheidungen werden gemeinsam getragen. Dies schafft Orientierung und Sicherheit für die MitarbeiterInnen.

Information und Kommunikation sind unerlässlich

  • Umfassende, rechtzeitige und klare Informationen (aktiv und passiv) sind die Voraussetzung, um eine möglichst große Effizienz unserer Bemühungen zu erreichen und daher für jede/n MitarbeiterIn sehr wichtig.
  • Wir sehen Information und Kommunikation als eine wichtige Leistungsressource für alle MitarbeiterInnen: Nicht nur Daten und Fakten sind für die tägliche Arbeit notwendig, sondern vor allem die Ziele, Hintergründe und Zusammenhänge! Dafür stehen unter anderem Kernteamsitzung, BereichsleiterInnengespräche, MitarbeiterInnengespräche, Teamgespräche, Förderplanbespre-chungen oder Elternabende als Instrumentarium zur Verfügung.

Die Arbeit mit Menschen bedingt lebenslanges Lernen – berufliche Qualifikation als eine Grundlage unserer Kompetenz

Jede/r MitarbeiterIn soll eine adäquate Grundausbildung besitzen. Der hohe Grad an Zusatzausbildungen und Fortbildungen ist Teil unserer Unternehmenskultur und garantiert, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung, mit denen wir im Alltag zusammenarbeiten, von diesem Wissen der MitarbeiterInnen konkret profitieren.

Unter Fortbildung verstehen wir sowohl die Erweiterung des Fachwissens und der methodischen Kompetenz als auch die Erweiterung der persönlichen (sozialen) Kompetenz. Diese wird für MitarbeiterInnen von Mosaik gezielt unterstützt und gefördert.

Wir sehen jede Weiterbildungsaktivität als einen weiteren innovativen Impuls für unsere Arbeitspraxis, eine weitere Stärkung unserer Unternehmungskultur, eine Verbesserung unseres Betriebsklimas und einen Beitrag für unsere eigene Motivation.

Jede Fortbildung steigert auch unsere eigene Problemlösungsfähigkeit!

Alle Führungskräfte sind offen für kritische Rückmeldungen und arbeiten laufend an der Weiterentwicklung ihrer eigenen Qualifikation.

In diesem Sinne sind wir immer offen für neue erfolgsversprechende Impulse und Veränderungen.

Planung und Zielorientierung sind Grundvoraussetzungen für die Qualität unserer Arbeit

  • Wir gewinnen durch Planen und Vorausdenken Zeit zum Erkennen und Lösen von Problemen. Beispiel für Planungen sind: Jahresplanungen, Projektplanungen, Kernteamsitzungen, BereichsleiterInnenbesprechungen, Mitarbeiter-Innengespräche, Förderplangespräche, ...
  • Durch Planung können wir Prioritäten setzen, zielführend arbeiten, unsere Aufgabenvielfalt koordinieren und unser Kreativitäts– und Ideenpotenzial nützen.

Sicherung des Erreichten – der erste Schritt zur Weiterentwicklung

Die Qualitätsstandards werden gemeinsam mit den MitarbeiterInnen entwickelt und regelmäßig überprüft. Darum bemühen wir uns laufend und nachhaltig, wobei alle Bereiche, alle MitarbeiterInnen und alle Dienstleistungen in diesen Prozess einbezogen werden. Wir verstehen die laufende Weiterentwicklung als Führungsaufgabe.

Zur Sicherung und zur laufenden Überprüfung unserer Erfolge stehen heute an Instrumentarien zur Verfügung: Leitbild, Organisationshandbuch, Betriebskonzept und Bewilligungskonzept (inklusive Vorgaben zur Strukturqualität, Prozessqualität, Ergebnisqualität,) Dienstpostenpläne, Stellenpläne, Stellenbeschreibungen, MitarbeiterInnengespräche, Einzelgespräche, Elternrückmeldungen, Betreuungsverträge, intensive Kommunikationsprozesse mit Überprüfung, fixe Reflexionszeiten, Supervisionen, Teamgespräche, Berufsgruppensitzungen, Gruppensitzungen (KlientInnen), Dokumentationen, Diensthefte, Tagebuch, Team– und Gruppensitzungsprotokolle, Fallverlaufssitzungen/ -protokolle bzw. Förderpläne, Evaluation durch Jahresberichte (pro KlientIn), Jahresentwicklungsberichte und vieles mehr.

10. Mosaik bildet einen wichtigen Teil des sozialen Netzes in der Steiermark. Gemeinsam mit anderen privaten Trägern setzen wir einen Teil des sozialpolitischen Auftrags der öffentlichen Hand um und sorgen so für einen Ausgleich der Benachteiligung von Menschen mit Behinderung.

Mosaik bietet im Vergleich zu anderen Trägern der Behindertenhilfe

  • die spezialisiertesten Angebote für Menschen mit Mehrfachbehinderung
  • die größte Vielfalt an Angeboten
  • Dienstleistungen für beinahe alle Altersgruppen von Menschen mit Behinderung.

Damit ist Mosaik ein gewichtiger Faktor in der steirischen Behindertenarbeit.

Mosaik bemüht sich um eine aktive und enge Zusammenarbeit mit anderen Trägern der Behindertenhilfe. Diese Zusammenarbeit wird regelmäßig gesucht und erfolgt im Sinne unseres Unternehmenszieles.

Mosaik versteht sich auch als Partner der öffentlichen Hand. Unsere Rolle und Aufgabe besteht dabei nicht nur im Verdeutlichen und in der Bereitstellung notwendiger Dienstleistungen und Angebote, sondern auch im Unterstützen und Eintreten für die Rechte und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung (und deren Angehörigen).

Wir gehen von der Verantwortung der Gesellschaft und damit von der Verantwortung der öffentlichen Hand aus, für einen Ausgleich der durch Behinderung benachteiligten Menschen zu sorgen. Unser Beitrag besteht darin, diese Aufgabe im Auftrag der öffentlichen Hand zu erfüllen.

Dieser Ausgleich kann in jeglicher Maßnahme, Art und Form bestehen, die es dem Menschen mit Behinderung ermöglicht, am gesellschaftlichen Leben – so wie andere Menschen auch – teilhaben zu können.

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